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Buchrezension zu „Die Auswahl“ von Ally Condie (Cassia & Ky)

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24. Mai 2012 von hasivonweltausworten


Die Auswahl (Cassia & Ky)

Bild

Autor: Ally Condie
Erscheinungsdatum: 2012
Seitenanzahl: 452 Seiten (Gebunden)
Genre: Jugendbuch, Dystophie
Verlag: Fischer FJB
Preis: € 16,95 [D]
ISBN: 978-3-8414-2119-9

Inhalt

Klapptext:

„Das System sagt, wen du lieben sollst was sagt dein Herz?

„Ich stehe da und starre auf den Bildschirm und während die Sekunden verrinnen, kann ich nichts anderes tun, als stillzuhalten und zu lächeln. Um mich herum begannen die Leute zu tuscheln. Mein Herz klopft stärker denn je. Der Bildschirm ist und bleibt dunkel. Das kann nur Eines bedeuten …“
Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Leben: Sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts, das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Microchip auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich entscheiden, wen sie lieben soll?“

Meine Beurteilung

Die Geschichte spielt sich, wie bereits erwähnt, in der Zukunft ab. Ich persönliche bin sehr angetan von solchen Büchern. Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie sich andere das Leben in einigen Jahren bzw. Jahrzenten vorstellen. Erschreckend doch auch erregend finde ich den Gedanken, dass eine solche staatliche Totalüberwachung tatsächlich im Bereich des Möglichen liegt. Schon George Orwell schrieb 1946 das Buch ‚1984’, in dem die Dystopie eines Präventionsstaates im Jahre 1984 dargestellt wird. Ally Condie’s Idee ist dadurch nicht neu, was den Spannungsfaktor des fiktiven Romans sinken lässt.

Am Anfang ist die Handlung noch nicht besonders interessant und es geht nur sehr langsam voran. Doch man lernt auch die Hauptprotagonistin Cassia und ihren Alltag besser kennen und hat ein wages Bild des Lebens der Menschen dieser Zeit.

Ein ständiger Begleiter in diesem Buch ist ein Gedicht von Thomas Dylan, welches zunehmend an Bedeutung gewinnt. Es weckt in Cassia rebellische und widersprüchliche Gefühle wach. Außerdem sollte dieses Gedicht nicht einmal existieren. Die Regierung hatte 100 Gedichte ausgewählt, die vorbestehen durften, und die restlichen wurden vernichtet. Damit wird uns demonstriert, welche Macht Wörter haben können.

Condie’s Schreibstil war sehr durchschnittlich. Zu Anfang schrieb sie sehr subjektiv und kalt, jedoch schwingen gegen Ende mehr Emotionen mit ein. Es war recht flüssig zu lesen.

Das Buch wird aus der Perspektive der Romanfigur Cassia geschildert.

Cassia ist ein ganz normales Mädchen, das ihr Schicksal und das System akzeptiert und die Ärger vermeiden will. Im Verlauf des Buches wenden sich ihre Gefühle und auch Gedanken und es ist ein deutlicher Konflikt wahrzunehmen, den sie mit sich selbst führt. Denn einerseits weiß sie, dass es nur klug wäre, sich dem Regiment zu unterwerfen und so ihr sorgloses Dasein weiterzuführen. Andererseits spürt sie aber auch dieses Verlangen, eigenständig zu handeln und ihren Weg selbst zu gestalten.

Bei dem Hauptdarsteller Ky schwankten meine Gefühle sehr, da man nicht äußert viel über ihn weiß und er etwas verbirgt. Außerdem war es mir wiedermal ein Dorn im Auge, dass Cassia und Ky auf einmal Gefühle für einander hegen.

Ein positiver Punkt war in dem Fall, dass Cassia diese Gefühle auch in Frage stellt und Zweifel hat.

Was mich persönlich noch gestört hat war die Tatsache, dass man sofort beim ersten Blick auf das Buch wusste, dass Cassia und Ky ein Paar werden würden, da die Reihe ja auch Cassia & Ky heißt.

Der Folgeband trägt den Titel „Die Flucht“ (Crossed). Die Trilogie wird mit „Die Auskunft“ (Reached) beendet.

Cover

Zur optischen Aufmache: Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mir das Buch hauptsächlich wegen dem tollen Cover gekauft habe. Vorne ist Cassia abgebildet, die in eine Glaskugel festsitzt. Dieses Bild schildert genau ihre derzeitige Situation. Ein großes Lob also für die Umschlaggestaltung von Hauptmann & Kompanie.

Fazit

Fazit: Ein schöner Schmöker für zwischendurch. Allerdings hat mir die Spannung gefehlt und der Wow-Effekt blieb bei mir aus. Die Figuren hatten für mich nicht die besondere Tiefe und ich konnte nicht richtig in die Erzählung eintauchen. Dennoch ist es ein netter Auftakt für die Cassia & Ky-Triologie.

Folie3

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