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Buchrezension zu „Damals war es Friedrich“ von Hans Peter Richter

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15. Juni 2012 von hasivonweltausworten


Hallo Ihr Lieben!

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Titel: Damals war es Friedrich

Autor: Hans Peter Richter

Erscheinungsdatum: 1. Oktober 1979

Seitenanzahl: 176 (Taschenbuch)

Genre: Kinder- und Jugendbücher

Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (Pocket)

Preis: 6,95 € [D]

ISBN: 3423078006

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Klapptext:

„Zwei Jungen wachsen im selben Haus auf und gehen in die selbe Schulklasse. Jeder wird als einziges Kind von verständnis- und liebevollen Eltern erzogen. Selbstverständlich werden sie gute Freunde und jeder ist in der Familie des anderen daheim. Doch Friedrich Schneider ist Jude und allmählich wirft der Nationalsozialismus seine Schatten über ihn. Langsam gleitet die Geschichte aus der heilen Kinderwelt in ein unfassbares Dunkel.“

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Rein von der Handlung betrachtet fand ich das Buch sehr interessant. Natürlich hört man viel von der schlimmen Zeit Hitlers, doch durch diesen Roman taucht man quasi in die Zeit ein und kann „den Alltag“ von damals verfolgen.

Der Anfang war etwas ungewohnt, denn ich müsste mich erst mit den Figuren anfreunden, doch dann war ich rasch mitten in die Geschichte und konnte kaum aufhören weiter zu lesen. Die Grausamkeit spitzte sich immer mehr zu, was mich auch zum Lesen anspornte. Richter baut verschiedene Elemente ein, die das Buch erst lesenswert machen. Das Ende war für mich persönlich sehr berührend.

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Hans Peter Richters Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Sein Wortschatz hat mein Gefallen erregt. Die Handlung kam sehr glaubwürdig rüber, da er auch sehr an die früheren Ausdrücke angepasst schrieb.

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„Damals war es Friedrich“ wird aus der personalen Erzählungshaltung des Nachbarjungen geschildert. Dadurch kann man die Geschichte Friedrichs viel besser nachvollziehen. Was mir besonders gefallen hat, war die Tatsache, dass der Erzähler keine wirkliche Stellung bezogen hat. Er war weder auf der radikalen Seite der Nazis und hat auch nicht aktiv zur Judenverfolgung beigetragen. Gleichzeitig kam es mir aber auch so vor, als würde er seinem Freund nur begrenzt helfen und sich von seiner misslichen Lage distanzieren.

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Die Schneiders haben mir als Charaktere am ehesten zugesagt. Man spürt, wie sie die Situation verändert, abhärtet und ebenfalls zerstört.

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Die optische Aufmache hat mir nicht zugesagt. Ich vermute, dass das Cover Friedrich zeigt, der aus dem zerbrochen Fenster hinausblickt. Meinen Vorstellungen der Romanfigur entspricht dieser Bub nicht ganz.

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Anfangs hatte das Buch mich nicht wirklich gepackt, doch dann wurde die Handlung spannender und zog mich in ihren Bann. Ich denke, es lohnt sich den Roman zu lesen, da er einem den Schrecken der Hitler-Zeit noch einmal etwas näher bringt.

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Liebe Grüße,

Hasi

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