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Buchrezension zu „Lenobias Versprechen“ von P.C. Cast und Kristin Cast

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11. August 2012 von hasivonweltausworten


Lenobias Versprechen

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Autor: P.C. & Kristin Cast
Erscheinungsdatum: 23.August 2012
Seitenanzahl: 192 Seiten (Gebunden)
Genre: Romance, Jugendbuch, Fantasy
Verlag: Fischer FJB
Preis: € 11,99 [D] | € 12,40 [A]
ISBN: 978-3841422163

Trailer:

Inhalt

Klapptext:
Lange bevor Zoey ins House of Night eintritt…. bevor sie den Kampf gegen das Böse aufnimmt, lebte und unterrichtete sie bereits dort: Professor Lenobia, die mächtige Reitlehrerin und Zoeys enge Freundin. Dies ist ihre Geschichte.
Evreux, Frankreich, 1788: Lange bevor Lenobia im House of Night die mächtige „Reitlehrerin mit den allerhöchsten Standards und der niedrigsten Toleranzschwelle“ wird…. war sie ein ganz normales Mädchen mit ganz alltäglichen Problemen. Als uneheliche Tochter eines französischen Barons wird sie zwar geduldet, jedoch nicht geliebt.
Als das Schicksal sie auf ein Schiff nach New Orleans verschlägt, hofft sie, dass das Leben es von nun an besser mit ihr meint. Wäre da nicht dieser furchterregende Bischof, der sich mit den Mächten der Finsternis verbündet hat und der hinter jungen bildhübschen Mädchen her ist? Kann Lenobia ihm entkommen? Und wird sie ihrem Herzen folgen, auch wenn dabei Menschen in Gefahr geraten?

Meine Beurteilung

P.C. und Kristin Cast, das berühmteste Mutter-Tochter-Gespann der Welt, haben hier eine sehr interessante Vorgeschichte zu dem Nebencharakter Lenobia aus der House of Night-Serie verfasst. Rein von der Handlung her fand ich das Buch nicht schlecht, doch habe ich es als störend empfunden, dass der Ablauf sehr vorhersehbar war und ich dadurch von keiner Wende o.ä. verblüfft worden bin. Aber ich habe auch nichts anderes erwartet, da das Buch doch sehr dünn ist. Es ergibt sich eine gute Mischung aus dem vertrauten Gefühl eines Neuanfangs, dem bedrängenden Empfinden des lauernden Bösen und der bezaubernden Emotion der Liebe.

Bevor man mit dem ersten Kapitel beginnt, wir man gleich zu Anfang auf die schönen Illustrationen aufmerksam, die sich durch das ganze Buch ziehen. Diese haben mein Gefallen erregt.

An dem Schreibstil von Mutter und Tochter kann ich in diesem Schmöker nichts aussetzen, war sogar positiv überrascht, da die Hauptbücher der House of Night-Reihe in diesem Punkto doch ziemlich nachlassen. Es werden auch französische Wörter und Ausdrücke eingebaut, was zu Beginn etwas ungewöhnlich erscheint, doch im Verlauf des Buches gängig wird.

Als ich mit dem Buch begonnen habe, hätte ich darauf getippt, dass es in der personalen Perspektive von Lenobia erzählt wird. Da es aber in Kapitel Zwei eine Szene mit dem Bischof gibt, in der Lenobia nicht vorkommt, ist das Buch doch in der auktorialen Erzählerperspektive verfasst worden.

Bezüglich der Charaktere kann ich wenig sagen.

Der Bischof spiegelt das klischeehafte Bild eines bösen Mannes wider. Lenobia ist die unschuldige Hauptprotagonisten, die ein reines Herz besitzt und sich in den gutmütigen Martin verliebt. Schwester Marie Madeleine nimmt die Beschützerposition für Lenobia ein. Das sind nur einige Beispiele, die klar zeigen, dass die Figuren nicht gerade facettenreich sind, sondern eher simpel und leicht durchschaubar, was ich eher als negativ werten würde.

Cover

Zur optischen Aufmache: Das Cover gefällt mir sehr. Darauf ist Lenobia und rechts unten auch ein Pferd, was für ihre Affinität steht, zu sehen. Außerdem sehen wir auch einen Halbmond neben der Überschrift, ganz im Stile der House of Night-Serie.

Fazit

Gesamt betrachtet fand ich das Buch lesenswert, jedoch für meinen Geschmack überteuert. Es ist kein spannungsgeladener Roman und auch sehr oberflächlich gehalten, da es ja recht dünn ist. Ich würde das Buch für zwischendurch empfehlen, jedoch sollte man nicht zu hohe Erwartung stellen.

An dieser Stelle möchte ich gerne noch meinen Dank an Sabrina R. aussprechen, die so reizend war und den Fischerverlag um eine Vorabausgabe gebeten hat.

Danke auch an den Fischerverlag für das Bereitstellen.

Folie3

Vielen Dank an Fischer FJB Verlag

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2 Kommentare zu “Buchrezension zu „Lenobias Versprechen“ von P.C. Cast und Kristin Cast

  1. Heffa sagt:

    Ich hab mir das Buch kurz nach US-Release in Deutschland auf Englisch gekauft – war zuvor von Dragon’s Oath emotional berührt gewesen … aber irgendwie hab ich es, seit das Buch „mein“ ist, nicht geschafft, mehr als die ersten 30 seiten zu lesen … ich komme einfach nicht in die Geschichte rein –
    wenn ich deine Rezension so lese, glaube ich, dass ich vor den gleichen Problemen stehe/stehen werde.
    Ich muss auch sagen, dass HoN nachgelassen hat, was schade ist.

    • Zu Anfang konnte ich mich im Buch auch nicht recht wieder finden, vor allem die französischen Wörter waren wirkliche Hindernisse.
      Also, ich würde dir davon abraten, dir das Buch zuzulegen, wenn du schon bei der amerikanischen Version nicht weitergekommen bist, da es doch wirklich teuer ist.
      Bezüglich der nachlassenden Qualität der Reihe kann ich dir nur zustimmen. Ich werde „Gezeichnet“, „Betrogen“ und „Erwähnt“ immer als tolle Bücher in Erinnerung haben, aber alles ab dem 4 Teil fand ich dann nur noch zum Stirnrunzeln. Ich hoffe, der zehnte Teil bringt wieder die Einzigartigkeit der ersten Bände mit sich, denn ansonsten würde ich die Reihe aufgeben müssen. Es ist mir einfach zu schade um’s Geld für etwas zu zahlen, das einfach nur noch lächerlich ist. LG! 🙂

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