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Rezension zu „Niamhs Reise – Saphirtränen 1“ von Jennifer Jäger

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22. August 2012 von hasivonweltausworten


Hallo ihr Lieben. Ich möchte euch heute ein Buch von einer Bekannten von mir vorstellen. Viel Spaß beim Lesen!

Titel: Niamhs Reise – Saphirtränen 1

AutorIn: Jennifer Jäger

Erscheinungsdatum: 18.Juni 2012

Seitenanzahl: 145 (Kindle Edition)

Genre: Fantasy, Jugenbuch

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

[Amazon]

Preis: 1,49 €

ASIN: B008DSQ762

ISBN: 978-3-86479-826-9

Als alles seinen Anfang nahm, das Universum, die Zeit und die Geschöpfe, erschufen die Götter die vier Elemente und mit ihnen auch Dämonen, Ileya und Menschen. Da die Dämonen die fürchterlichsten Geschöpfe der Welt waren, wurden sie verbannt und unter die Erde geschlossen. Unzufriedenheit sammelte sich in ihnen und sie durchbrachen die Erddecke. Das entfachte den Zorn der Göttin, welche begann zu weinen. Durch ihre Tränen entstanden vier unzerstörbare Schmuckstücke. Die Dämonen machten sich daran, eines der Schmuckstücke für sich zu beanspruchen. Als die Göttin dies bemerkte, erteilte sie den Ileyan den Auftrag, die restlichen Schmuckstücke vor den Dämonen in Sicherheit zu bringen. Warum die Dämonen die Schmuckstücke begehren, wird schnell klar: Wer alle vier Reichtürmer besitzt, gelangt an unglaubliche Macht…

Der Prolog ist sehr vielversprechend und verlockt zum Weiterlesen. Schon nach den ersten Seiten hatte ich große Erwartungen. Man wird gleich in die Handlung miteinbezogen und versteht alles gut, was mir sehr zugesagt hat. Und rein von der Idee her, ist das Buch auch wirklich großartig, aber es gut umzusetzen, das hat die Autorin nur teilweise geschafft. Man wartet immer wieder auf eine spannende Wende und hofft so, dass die Handlung etwas belebt wird, stattdessen sind es eher kleinere Wenden. Was ich ebenfalls als störend empfand, war die Hauptprotagonistin Niamh. Meinen Vorlieben nach bevorzuge ich eher kämpferische Charaktere und das trifft hier nicht zu. Niamh ist schwer zu durchschauen, da sie scheinbar immer wieder ihre Stimmung wechselt und sehr unentschlossen ist. Es wirkt auf den Leser so, als wäre es für sie nicht so schlimm, dass ihr ganzes Dorf ausgelöscht wird und sie als Gefangene bei Dämonen lebt. Und als wäre das nicht schon seltsam genug, schwärmt sie auch noch von ihrem Kerkermeister, dem Halbdämon Edan. In ihrer Situation hätte ich erwartet, dass sie sich mürrisch den Dämonen widersetzt, anstatt einem zu verfallen, doch bei so einem gutaussehehndem Mann fällt das Widerstehen schwer. Doch diese Abwechslung ist auch durchaus erfrischend.

Was mir aber sehr gefallen hat, war die detaillierte Beschreibung der Autorin. Man kann sich die Umgebung und die Charaktere sehr gut vorstellen.

Zum Schreibstil von Jäger habe ich nicht viel auszusetzen. Es ist flüssig lesbar.

„Niamhs Reise – Saphirtränen 1“ wird aus der Ich-Perspektive erzählt, was mir gefallen hat. Dennoch hätte ich es mehr genossen, wenn es einen Wechsel der Sichtweisen zwischen ihr und Edan, der anderen Hauptfigur, gegeben hätte.

Die Beziehung zwischen Edan und Niamh ist schwer zu beschreiben. Zu Beginn hätte ich darauf getippt, dass sie sich sehr bald auch körperlich näher kommen und ein Paar werden, doch da lag ich falsch. Die anfängliche Schwärmerei Niamhs und die Fürsorge und verliebte Ausstrahlung Edans haben mich zu dieser Vermutung gebracht, doch bis auf das passiert nichts.

Edan war ein Charakter, der mich, wie auch Niamh, zum Stirnrunzeln brachte. Für einen Dämon war er mir eine Spur zu sensibel. Als er dann einen Wutausbruch hatte, war ich positiv überrascht, da mir diese Seite viel passender erschien und ebenfalls mein Gefallen erregt hat. Dennoch macht ihn diese Tatsache interessant, weil er dadurch nicht vorhersehbar ist.

Da ich eigentlich nicht so kritisch dem Buch gegenüber sein will, muss ich auch sagen, dass Jennifer Jäger, eine Bekannte von mir, mit ihren neunzehn Jahren doch sehr jung ist und erst drei Romane herausgebracht hat. Wenn man dies und die Tatsache berücksichtigt, dass sie einfach noch Erfahrung sammeln muss, dann war das doch ein nicht schlechter Start für diese Autorin.

Der Folgeband heißt „Zeit der Begegnungen“ und erscheint voraussichtlich diesen Winter. Ich hoffe, die kleinen Schwachpunkte des Romans werden dann behoben.

Zur optischen Aufmache: Ich fand das Cover und die Illustrationen, die man zu Kapitelbeginn sieht, wunderschön. Dies ist Viktoria Petkau, Riedel und H.B. zu verdanken.

Hier ein Beispiel für die wundervolle Innengestaltung:

Das Buch hatte enorm viel Potenzial, doch mehr Spannung und Romantik hätte ich mir gewünscht.

An dieser Stelle möchte ich Jennifer Jäger noch danken, dass sie mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat.

Verfasst von Hasi

Liebe Grüße,

Luise und Hasi

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2 Kommentare zu “Rezension zu „Niamhs Reise – Saphirtränen 1“ von Jennifer Jäger

  1. […] Jennifer Jäger ist eine junge Autorin, die wirklich toll schreibt. Eines ihrer Bücher, “Niamhs Reise – Saphirtränen 1″, habe ich bereits rezensiert. Eine Augenweide! Informationen zur […]

  2. […] 10. Welches Schmuckstück zeigt das Bild über Kapitel 8? (Lösung bei Welt aus Worten) […]

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