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Rezension zu „Lamento – Im Bann der Fennkönigin“ von Maggie Stiefvater

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8. September 2012 von hasivonweltausworten


Good Evening, Dearlings!

So…hier ist die Rezension zu „Lamento – Im Bann der Fennkönigin“. Märchenhaft schön!

Titel: Lamento – Im Bann der Feenkönigin

Originaltitel: Lament – The Faerie Queen’s Deception

AutorIn: Maggie Stiefvater

Erscheinungsdatum: 1.Juni 2012

Seitenanzahl: 352 Seiten (Broschiert)

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Verlag: PAN

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Preis: 9,99 € [D] / 10,30 [A]

ISBN: 978-3-426-28371-4

Deidre ist ein durchschnittliches Mädchen mit einem durchschnittlichen Leben. Eines macht sie aber besonders: Deidre spielt wundervoll Harfe und hat auch eine bezaubernde Stimme. Doch vor jedem Auftritt muss sie sich leider übergeben. Eines Abends, als sie wieder einmal über die Toilette gebeugt am Boden kniet, wird ihr überraschend Hilfe von Luke angeboten, einem Jungen, den Deidre aus ihren Träumen kennt. Zusammen spielen sie danach im Einklang von Luke’s Flöte und Deidre’s Harfe ein traumhaftes Lied und Schritt für Schritt verfällt sie ihm. Doch was sie nicht weiß: Luke birgt ein Geheimnis. Eine Feenkönigin hält seine Seele schon seit Jahrhunderten gefangen und zwingt ihn zu morden. Und das schlimmste: Deidre soll sein nächstes Opfer sein…

Zu Anfang war ich wirklich skeptisch gegenüber dem Buch. Das Tun und Lassen und die Dialoge zwischen den Charakteren fand ich eigenbrötlerisch. Außerdem war es etwas verwunderlich, dass Luke und Deidre, die beiden Hauptprotagonisten, sich gleich zu Beginn begegnen und sich schnell näher kommen, ohne sich richtig kennenzulernen. Der langsame Aufbau der Beziehung hat mir gefällt. Dafür wird der Leser aber in einem angenehmen Tempo mit dem Feenreich vertraut. Ab dem zweiten Drittel lernen wir Luke’s Geschichte kennen und ab dieser Stelle wird richtiges Interesse geweckt. Die Spannung hält sich bis zum bitteren Ende und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende lässt offen, wie es mit ihrer Beziehung weitergehen soll und verführt zum Weiterlesen.

Ich betrachtete Stiefvaters Schreibstil zu Anfang etwas störend, doch im Laufe des Buches und gerade bei den märchenhaften Stellen war ihr Fasson sehr angenehm.

Die Geschichte wird aus der Perspektive der Hauptprotagonistin Deidre erzählt. Selbst die Erinnerungen von Luke werden aus ihrer Sicht dargestellt.

Meiner Meinung nach reden und agieren die Figuren nicht wie normale Teenager, was mich schon ein wenig gestört hat, doch das verebbt während des Lesens.

Deidre war mir eine unangenehme Hauptprotagonistin, da ich keine Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Gerade weil sie Luke’s äußerst absonderliches Gebaren nicht hinterfragt, hat sie mich erzürnt. Dennoch habe ich an einer Sache bei ihr Gefallen gefunden: die meisten Romanfiguren finden in den bizarrsten Situationen immer eine Lösung, die ihnen aus heiterem Himmel in den Schoß fällt. Deidre dagegen ist völlig klar, dass ihr die Welt der Feen fremd ist und sie ist sehr unsicher, wie sie bei diesen Gegebenheiten handeln soll.

Luke war mir zu Anfang sehr seltsam erschienen. Plötzlich taucht er auf und legt ein sehr merkwürdiges, unserer Zeit unangepasstes Verhalten an den Tag, was mich stutzig gemacht hat. Aber am Ende,nachdem seine gesamte Vergangenheit enthüllt ist, versteht man ihn erst richtig und verliebt sich in ihn.

Bei James wusste ich nie richtig, ob ich ihn nun mag oder nicht. Die Autorin hat ihm ein Verhalten verliehen, das sonst kein anderer Junge zu Tage bringen würde, was seiner Glaubwürdigkeit geschadet hat. Dennoch ist er ein guter Freund, der immer für Deidre da ist, was mir sehr gefallen hat.

Der zweite Teil der feenhaften Trilogie trägt den Titel Ballade („Ballad: A Gathering of Faerie“). Der letzte Band wird im Original „Requiem“ heißen und erscheint 2013.

Das Cover war wunderschön. Ich finde dieses sogar etwas besser als das der gebundenen Ausgabe, da es Maggie Stiefvaters Markenzeichen trägt: ähnlich wie bei „Nach dem Sommer“, „Ruht das Licht“ und „In deinen Augen“ sieht man ein Mädchen darauf und Pflanzen recken sich in alle Richtungen.

Ein Buch, das mich nicht von der ersten Sekunde an begeistert hat, doch Stück für Stück mein Herz eroberte. Für Feenfans ein absolut magisches Muss!

An dieser Stelle möchte ich noch ganz herzlich PAN danken. Danke für das Rezensionsexemplar. Danke für ihr Vertrauen in Welt aus Worten!

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