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Rezension zu „Schlehenherz“ von Heike Eva Schmidt

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21. September 2012 von hasivonweltausworten


Hola!

Wie geht es euch, meine lieben Lieben? Lust auf eine neue Rezension? Dann viel Vergnügen!

Titel: Schlehenherz

AutorIn: Heike Eva Schmidt

Erscheinungsdatum: Januar 2012

Seitenanzahl: 238 Seiten (Broschiert)

Genre: Thriller, Jugendbuch

Verlag: Ueberreuter

Kaufen?

Preis: 12,95 € [D/A]

ISBN: 978-3-8000-5670-5

Trailer:

Vio und Lila könnten siamesische Zwillinge sein, so stark ist ihre Freundschaft. Sie gehen durch dick und dünn, sind wie Pech und Schwefel und halten an einander fest. Nichts kann sie trennen, nicht einmal der Tod…

Denn eines Tages geschieht etwas Schreckliches: Vio wird tot begraben bei einem Schlehenbaum gefunden und Lila gibt sich selbst die Schuld daran, weil sie sie nicht retten konnte.. Nun nimmt sie sich vor, den Mörder zu finden, doch dabei gerät sie selbst in sein Visier…

Asche auf mein Haupt, ich muss zugeben, dass das mein erster Thriller war. Vielleicht erklärt das meine positive Überraschung für dieses Buch und meine überschwängliche Begeisterung.

Die ersten 50 Seiten sind schon ein wenig uninteressant, da die Geschichte da recht langsam vorangeht und die Hauptprotagonistin ausschließlich trauert. Doch dann wird es spannend, weil endlich das soziale Netzwerk schüler-VZ miteingebunden wird, ein wichtiger Punkt der Handlung. Ab dieser Stelle fängt man an zu grübeln und alle anfänglichen Gedanken, man wüsste, wie die Geschichte sich weiterentwickelt und endet, werden vom Winde verweht. Der anfänglich fehlende Touch Spannung wird hinzugefügt und macht das Buch besonders.

Dieses Buch war mein erster Schmidt-Schmöker und ich war sehr angenehm erfreut. Die Autorin schreibt leicht verständlich und auch passend jugendlich, aber nicht übertrieben. Ebenfalls sind schön detaillierte Passagen zu finden.

Das Buch, ist was die Sichten angeht, sehr vielreich. Einerseits haben wir die auktoriale Ich-Erzählperspektive von Lila, dann die Perspektive des Mörders in dritter Person und auch kurze Textstellen von der Kommissarin, Frau Held, und Grover, die ebenfalls in der dritten Person gehalten sind. Diese Abwechslung hat mir sehr zugesagt, weil man sich in alle Charaktere hineinversetzen kann und die Geschichte von mehreren Standpunkten mitverfolgt und die Anzahl an Eindrücken zunimmt.

Lila ist der Spitzname von Elina May. Die Hauptprotagonistin ist der etwas schüchternere Teil der Freundschaft zwischen ihr und Vio, die doch sehr einzigartig und offen ist. Nach dem Tod ihrer Freundin verändert sich Lila, nicht nur äußerlich mit ihren knallroten Haaren, sondern auch vom Charakter her. Sie wird etwas risikofreudiger und bockiger. Ihre emotionalen Schwankungen sind gerade für Jugendliche im Alter von 14-17 sehr nachvollziehbar, weshalb sie gleich an Sympathie und Glaubwürdigkeit gewinnt.

Vio, Lilas beste Freundin, ist ein Charakter, der für die Geschichte unentbehrlich ist, doch leider viel zu kurz eine aktive Rolle in diesem Stück einnimmt, da sie gleich zu Beginn des Buches stirbt. Viktoria, so ihr vollständiger Name, ist eine kreative Persönlichkeit und sehr belebend für das Buch.

Grover ist ein Junge aus Lilas Schule. Mit seinen blau gefärbten Haaren und seinem schrägen Humor sticht er aus der Maße hervor. Zu Anfang ist er Vio und Lila sehr unsympathisch, doch gegen Ende kommen sich er und Lila näher. Mir persönlich hat Grover, mit richtigem Namen Jonas, gefallen. Für kurze Zeit war er in meinen Augen ein potenzieller Täter, da wir Leser nicht viel über seine Vergangenheit erfahren, doch spätestens bei einem kurzen Text aus seiner Sicht verblasste mein Verdacht.

Der Mörder ist für mich eine ebenso erwähnenswerte Figur. Durch die aus seiner Sicht geschilderten Passagen kann man teilweise verstehen, warum er so psychisch krank ist und das macht ihn faszinierend.

Die optische Aufmache ist wirklich toll. Vor allem die Bluttropfen sehen wirklich toll aus, da sie hervorgehoben werden, genauso wie der Schlehenast.

Ein toller Jugendthriller, mit Spannung, Humor und einer überraschenden Wende. Kein Thriller für Erwachsene, das sicher nicht, aber für Jugendliche sehr empfehlenswert.

Abschließend möchte ich noch vielmals dem Ueberreuter Verlag danken, der uns dieses Buch zur Verfügung gestellt hat! Danke für Ihre Unterstützung!

Liebe Grüße,

Hasi

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2 Kommentare zu “Rezension zu „Schlehenherz“ von Heike Eva Schmidt

  1. Tintenelfe sagt:

    Ich habe es mir gerade aus der Bücherei geholt, war ein Zufallsgriff, weil mich das Cover angesprochen hat. Nun wandert es auf dem Bücherei-SUB nach oben. 😉

    LG, die Tintenelfe

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