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Rezension zu „Wassermanns Zorn“ von Andreas Winkelmann

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16. November 2012 von hasivonweltausworten


Hallo ihr Lieben!

Ich habe „Wassermanns Zorn“ im Rahmen einer Lovelybooks-Leserunde gelesen. Hier zur Leserunde *KLICK!* Viel Vergnügen!

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Titel: Wassermanns Zorn

Autor: Andreas Winkelmann

Erscheinungsdatum: 17.August 2012

Seitenanzahl: 416 Seiten (Broschiert)

Genre: Thriller

Verlag: Wunderlich (Rowohlt)

Preis: [D] 14,95 € / [A] 15,40 €

ISBN: 978-3-8052-5037-5

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Klapptext:

„Manuela Sperling ist neu bei der Polizei. Gleich an ihrem ersten Tag muss sie sich mit dem grausigen Mord an einer Prostituierten befassen, deren Leiche ein­gekeilt zwischen Baumwurzeln im seichten Teil des Flusses liegt – ertränkt. Auf dem Bauch der Toten finden die Spurensicherer eine grausige Botschaft, gerichtet an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Stiffler. Manuela muss erkennen, dass ihr Eifer nicht von allen im Präsidium gern gesehen wird. Da ertrinkt erneut eine Frau, direkt vor ihren Augen. Eine unsichtbare Macht zieht sie auf den See hinaus und unter die Wasseroberfläche. Und Stiffler dreht durch …“

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Allein der Prolog hat mich schon in seinen Bann gezogen.

Zu Anfang war ich noch etwas verwirrt, doch keine Sorge, das legt sich wieder.
An Spannung lässt das Buch auch nicht nach, was mir äußerst zusagt.
Die Charaktere sind alle sehr ausgebaut und machen die Geschichte noch aufregender, da man sie ins Herz schließt. Bis zum Ende will man die Identität des Wassermanns aufdecken und hinter die vielen kleinen Geheimnisse kommen,die im Laufe des Buches auftauchen.

Zu Ende wird einem auch die lang ersehnte Wende gewährt und ich kann wirklich nur sagen: Es ist nicht zu viel versprochen, wenn ich verrate, dass ihr euch auf einen schockierenden Wow-Effekt freuen dürft.

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Andreas Winkelmanns Schreibstil ist ein wahrer Genuss! Vor allem der Prolog fesselt von Anfang an und es wird eine tiefe, unheimliche Stimmung aufgebaut.

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Die Geschichte wird dem Leser aus den verschiedenen Sichtweisen der Hauptcharaktere näher gebracht. Zu Anfang war ich etwas überfordert, weil es immer mehr Charaktere wurden, doch zu Ende ergab sich dies als sehr praktisch.

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Die Charaktere sind alle sehr interessant und haben durch ihre reellen Charakterzüge sehr viel Glaubwürdigkeit und Verbundenheit bei mir aufgebaut.

Teilweise ekelt mich der Wassermann an, teilweise fasziniert er. In gewisser Weise kann man ihn sogar verstehen. Vor allem ist seine Vorgeschichte ja vielversprechend. Man kann viele psychologische Schlüsse aus der Tat des Mörders ziehen und ich muss den Autor an dieser Stelle loben, weil das wirklich eine tolle Geschichte ist!

Ich finde Stiffler total antipathisch. Was hat er mit den Morden zu tun? Warum muss er so schroff zu Manuela sein? Stiffler ist irgendwie mitleiderregend, seine Einstellung zu Frauen furchtbar, aber ich glaube, das ist es, was das Buch so herausragend macht: Der Autor schafft einen Charakter, der einen ein bisschen reizt, den man aber trotzdem nicht ohne Weiteres vergessen kann.

Frank Engler hat eine Krankheit, die ihn immer wieder an den unpassendsten Orten und zu den unangenehmsten Zeiten einschlafen lässt, auch wenn er nicht will, und mit dieser hat er sehr zu kämpfen. Als man mehr über seine schwere Kindheit und Jugendzeit erfährt, tut er mir wirklich leid. Er und Lavinia, eine weitere wichtige Protagonistin, kommen sich näher und teilen ihr Schicksal miteinander. Natürlich bleiben auch Lavinia bezüglich der Enthüllung von Vergangenem nicht verschont. Zu Anfang glaubte ich, sie wären nur Nebencharaktere, was sich jedoch als falsch erwiesen hat, worüber ich doch sehr froh bin, da sie sehr sympathisch sind.
Nielsen, ein Kollege von Stiffler, ist mir eigentlich recht angenehm, wenn auch etwas unheimlich. Ich finde es sehr schön, dass Manuela jemanden gefunden hat, auf den sie sich verlassen kann. Trotzdem gibt es da Lücken, die einem Platz für Zweifel lassen.

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Wenn man mit den Fingern über das Cover fährt, spürt man die herausgehobenen, blutroten Buchstaben, was wirklich schön ist. Den Rest finde ich ziemlich okay. Es sagt nicht zu viel über die Story aus, hat aber doch einen Bezug dazu, weil man einen See darauf sieht.

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Ein absolutes Lesevergnügen, das in gefährliche Tiefen zieht! Mitreißend und schockiert habe ich das Buch geschlossen und mir gewünscht, es würde noch nicht enden. Ein sehr empfehlenswerter Thriller!

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Liebe Grüße,

Hasi!

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