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Rezension zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green

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21. November 2012 von hasivonweltausworten


Hallo ihr Lieben!

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Titel: Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Originaltitel: The Fault In Our Stars

Autor: John Green

Erscheinungsdatum: 30.07.2012

Seitenanzahl: 288 Seiten (Gebundene Ausgabe)

Genre: Jugendbuch, Roman

Verlag: Hanser

Preis: 16.90 € (D) / 17.40 € (A)

ISBN: ISBN 978-3-446-24009-4

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Klapptext:

„„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.“

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Green’s Buch, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, zieht den Leser von Anfang an in den Bann. Man wird behutsam dem realen Bild vom Krebs näher geführt.

Der Schmöker ist jedoch nicht nur von einer bedrückenden Traurigkeit durchzogen, sondern hat alles, was ein gutes Buch beinhalten sollte. Eine sympathische Protagonistin, einen komisch-witzigen Geliebten und viele poetische Momente, die einen zum Nachdenken anregen.

Doch der Tod ist eine immer anwesende Präsenz und so ergibt sich eine tolle Mischung.

Genau wie in Hazel Grace’ Lieblingsbuch, „Ein herrschaftliches Leiden“, hört auch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ganz plötzlich auf. Wir wissen nicht, wann Hazel Grace stirbt, wie es ihren Eltern danach ergehen wird und wie sich alles weiterentwickelt. Das fand ich sehr interessant.

Der Handlungsablauf ist unvorhersehbar und immer wieder emotionsgeladen gestaltet. Noch nie konnte mich ein Buch so aufwühlen. Ich wünsche mir, es hätte nie geendet.

Viel kann ich nicht zu diesem Buch sagen, da es einfach eine Bandbreite an Großartigkeit besitzt. Man muss es einfach selbst gelesen haben, um die unvorstellbare Brillanz nachvollziehen zu können.

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John Green hat einen verblüffenden Schreibstil. Locker und jugendlich, doch ohne den Ernst des Lebens aus den Augen zu verlieren. Poetisch, gefühlvoll, witzig und lobenswert.

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Die Story wird aus der Sicht der Hauptprotagonistin Hazel Grace geschildet. Der Autor benutzt die Ich-Perspektive des jungen Mädchens, was ich bemerkenswert finde, weil er sich als Mann äußerst gut in die Rolle einer 16-Jährigen versetzen konnte.

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Hazel Grace war ein fantastisches Vorbild für einen Hauptprotagonisten. Sie lässt sich vom Tod nicht einschüchtern, ist witzig und tiefgründig. Ich habe es genossen, mich in sie hineinzuversetzen.

Augustus ist ein wenig schräg, aber auf positive Weise. Er ist einzigartig und manchmal ein Rätsel. Außerdem ist er furchtbar romantisch und ein Traummann.

Isaac war nur ein Nebencharakter, aber unscheinbar wichtig. Er hat mir besonders leid getan, weil seine Freundin ihn verlassen hat, als er erblindete.

Peter van Houten, der Autor von „ein herrschaftliches Leiden“, war mir zu Anfang ein Idol, dann ein dummer Säufer und schlussendlich hat er mich zu Tränen gerührt. Dieser Wandel meiner Vorstellung von ihm hat mich sehr fasziniert.

Ein großartiges Talent des Autors, sogar Nebencharaktere unheimlich wichtig erscheinen zu lassen.

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Die optische Aufmache ist wirklich gelungen. Das Cover ist sehr schön und in einem jugendlichen Stil gehalten.

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Dieses Buch hat es verdient, in den Himmel gelobt zu werden. Romantisch, witzig und rührend! Eine ergreifende Geschichte über das Leben, den Tod und alles darüber hinaus. Starke Charaktere zieren das Buch und machen es einzigartig.

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Liebste Grüße,

Hasi

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3 Kommentare zu “Rezension zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green

  1. Friederike sagt:

    Hm, ich habe bisher erst ein Buch von John Green gelesen, und das konnte mich nicht ganz so begeistern. Von diesem hier schwärmen aber scheinbar alle, und er ist ja nicht umsonst so ein berühmter Autor, also sollte ich diesem Buch vielleicht doch eine Chance geben 🙂

    • „Eine wie Alaska“, oder?
      Ich habe nämlich oft gehört, dass viele zuvor eher schlechtere Erfahrung mit Green-Büchern hatten.
      Ja, das Buch war echt genial, vor allem für mich, da ich ein Fan von Krebsbüchern bin. Die bringen einen dazu, nach der tieferen Bedeutung zu suchen. 🙂 Empfehlen kann ich es dir wirklich nur!
      Liebe Grüße,
      Hasi 🙂

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